Elisabeth Zilz auf der Buchmesse

1985 war es, als Elisabeth Zilz zusammen mit den nicaraguanischen Dichtern Ernesto Cardenal und Gioconda Belli auf der Frankfurter Buchmesse für ihre Idee warb, der Bevölkerung Nicaraguas nach der erfolgreichen Alphabetisierungskampagne per Bücherbus Lesestoff zu bringen. Seit damals ist die weltweit bedeutendste Buchmesse ein wichtiger Pfeiler für die Arbeit des Projektes. Zum einen natürlich, weil man wertvolle Kontakte knüpfen kann, zum anderen, um von den spanischsprachigen Verlagen so manches Austellungsstück zu ergattern. Auch 2009 wieder tauchte die mittlerweile 87-jährige Gründerin des Projekts in den Trubel und die Menschenmassen in der Frankfurter Messehalle ein, um Bücher für Nicaragua zu sammeln – dieses Jahr unterstützt von Tina Reiter, der neuen Leiterin der Deutsch-Nicaraguanischen Bibliothek. Gemeinsam schafften sie einen neuen Rekord: 531 Bücher für Nicaragua. Die Spenden der Verlage sind ein wichtiger Grundstock für die Kollektion, jedoch müssen natürlich jedes Jahr viele Bücher zusätzlich gekauft werden: Nationalliteratur, Schulbücher, Standardwerke, Lexika und aktuelle Titel. Und Bücher in Nicaragua sind teuer, ja fast schon ein Luxusgut.

Unser Dank gilt folgenden Verlagen:  Anagrama, Almadia, Editoral Almadraba, Bonechi Publishing, Editoral Juridica de Chile, Ciclope Editores, Ediciones B, edebe, Ehasa, Galaxia Gutenberg, Gemser Publications, Grafalca, Grup 62, Grupo Planeta, Grupo Santillana, Islas Canarias, Kalandraka, Faktoria, Langenscheidt, LIBSA, Limite Visual, Norma Editoral, Parramon, Editoral Pre-Textos, Random House, RBA, SGEL, Ediciones Siruala, Sol 90 Publishing, Zorro Rojo.

Der Bücherbus bringt die neuen Bücher zu den Kindern